August 10, 2020
cbd

Darf man Hanf als Privatperson selbst anbauen?

Der Inhalt des Textes stellt keine Rechtsberatung dar und kann die rechtliche Beratung im Einzelfall nicht ersetzen! Die Rechtslage kann sich jederzeit ändern, also informiert Euch bitte über die spezifischen Gesetze bezüglich CBD – Produkte in Eurem Heimatland. Der Text dient ausschließlich zu Informationzwecken!

Wer Cannabis als Rauschmittel in Deutschland anbaut begeht eine Straftat. Der Inhaltsstoff THC wird als Betäubungsmittel geführt. CBD – Öl wird aus der Hanfpflanze gewonnen und weist hingegen nur einen THC – Gehalt von 0,2 Prozent aus. Mittlerweile finden sich sehr viele Geschäfte und Onlineshops, wo man ganz legal CBD – Produkte kaufen kann, sofern der THC – Gehalt 0,2 Prozent nicht übersteigt laut CBD Öl Test von Supplement-Bewertung.de. Viele Konsumenten glauben deshalb, dass man CBD – Produkte selbst anbauen darf. Wichtig ist nur ein THC – Gehalt unter 0,2 Prozent. Eines gleich vorweg: Der Anbau von Hanf für den Eigenkonsum ist gesetzlich verboten. Wie hoch oder niedrig der THC – Gehalt ausfällt, spielt keine Rolle. Im Betäubungsmittelgesetz gibt es eine Zusatzstelle die folgendes besagt: Der Hanf-Anbau ist nur erlaubt, wenn er wissenschaftlichen oder gewerblichen Zwecken dient. Damit will der Gesetzgeber jede Möglichkeit ausschließen, dass sich Privatpersonen auf Umwegen Rauschmittel aus der Pflanze extrahieren. Gewerbliche Betriebe müssen den Hanf für verschiedene Produkte weiterverarbeiten. So landet er oft in Kosmetika oder in Nahrungsergänzungsmittel. Der Hanfanbau für verschiedenste CBD – Produkte, ist ausschließlich speziellen Firmen vorbehalten. Mittlerweile finden sich in den örtlichen Drogeriemärkten unzählige Produkte mit Hanfbestandteilen.

Allgemeines über CBD – Produkte

Warum heißt es CBD?

Durch den Wirkstoff Cannabidiol – Abkürzung CBD!
CBD – Produkte sollen gegen Krämpfe und Übelkeit helfen, manche Konsumenten berichten auch von körperlichen Verbesserungen bei entzündlichen Gelenkschmerzen oder Schmerzen im Allgemeinen. Die Produkte machen nicht süchtig und erzeugen auch keinen Rausch, sind also nicht zu verwechseln mit THC – Cannabis (illegales Rauschmittel).

vaping

Sind CBD – Produkte nun erlaubt?

Die Hanfpflanze ist streng genommen nie ganz frei von THC, deshalb gibt es in den deutschsprachigen Ländern folgende Regel:

  • Deutschland: 0,2 Prozent THC
  • Österreich: 0,3 Prozent THC
  • Schweiz: 1 Prozent THC

Bei diesen Zahlen handelt es sich um die gesetzlich festgelegten erlaubten Höchstgrenzen. Innerhalb dieser Zahlen handelt es sich um erlaubte Produkte und man kann sie völlig legal in der EU erwerben, solange sie im EU Sortenkatalog eingetragen sind. Es gibt CBD zum Rauchen, oder in Form von Ölen. Bei allen Produkte steht der gesundheitliche Aspekt im Vordergrund. Die Kundschaft in den CBD – Shops ist sehr vielfältig, keineswegs nur junge Menschen sondern auch viele ältere Mitbürger mit Arthritis. Viele Menschen berichten auch von Verbesserungen bei Hauterkrankungen. Manche machten auch gute Erfahrungen bei Ischias Vorfällen mit CBD – Produkten. Vieles muss die medizinische Wissenschaft in diesem Bereich noch erforschen. Schwere Krankheiten wie beispielsweise Krebs oder andere, können selbstverständlich nicht mit CBD- Gras geheilt werden.

Noch zum Abschluss:

Als Privatperson sollte man die Finger vom Hanfanbau lassen und sich lieber in Geschäfte begeben die legale CBD – Produkte führen. Selbstverständlich können sich auch diesbezüglich Gesetze ändern, vieles liegt derzeit punkto CBD in einem Graubereich. Doch in naher Zukunft werden sicherlich auch hier, ausstehende Urteile für endgültige Rechtssicherheit sorgen.